MITEINANDER

Fest der Kulturen und Religionen in der Pfarre St. Barbara

Am Sonntag, 17. September 2017, ist es wieder soweit. Mit einem Festgottesdienst um 9.30 in der Pfarrkirche St. Barbara werden die Festlichkeiten der Kulturen und Religionen eingeleitet und enden um 16.30 Uhr. Feste feiern heißt Freundschaf leben. In Schwaz sind zurzeit Menschen aus 72 Nationen und Sprachen vertreten, wohnen hier, gehen zur Schule, arbeiten oder suchen um Asyl an. Es passiert sehr viel an Integrationsarbeit und ehrenamtlicher Arbeit in den verschiedenen Bereichen der Stadt Schwaz. Vielleicht kann dieses Fest der Kulturen und Religionen auch dadurch bestehen, dass schon seit Jahren sehr viel Integrationsarbeit und Toleranz in der Stadt geleistet wird. Einmal im Jahr will man daher zusammen kommen, um miteinander ein buntes Fest zu feiern und um zu zeigen, was gemeinsam verbindet. Es ist ein Kultur-religiöses Miteinander. Das Fest ist für alle offen, auch für Menschen ohne Religionsbekenntnis. Wer möchte, kann kommen, es wird keiner ausgegrenzt. Dazu gibt es viel Folklore der Kulturen und auf Ständen kulinarische Köstlichkeiten.

Eröffnet wird das Fest nach dem katholischen Gottesdienst in der Kirche um 10.30 Uhr am Pfarrplatz, zusammen mit dem Verein Skud VUK KARDZIC, der Jugendgruppe Waldauf um 11 Uhr, TV-Almrausch Sölleite um 11, 30, Club Bosna Schwaz um 12 Uhr, Saz Gruppe Alewitische Gemeinde Jenbach um 12.30 Uhr, danach bringt Yunit / Dance Art ihren Beitrag.

Um 14 Uhr beginnt ein Dialog der Religionen in der Kapelle mit dem Thema: Frieden stiften, geht das? Anregungen und Beispiele. Hier wird ganz konkret versucht aus verschiedenen Formen und Bereichen ins Gespräch zu kommen, wie Frieden stiften gelingt, wenn es Konflikte gibt, wie man zu einem gütigen Zusammenleben kommt. Teilnehmer werden gebeten, ihre Vorschläge vorzubringen.

Im Anschluss wird das Fest fortgesetzt mit Jugendlichen des Flüchtlingsheimes Swarovskistraße und der Volkstanzgruppe Alewitische Gemeinde Jenbach. Die Festlichkeiten enden mit einem gemeinsamen Friedengebet in der Kirche, dazu werden Gebete vorgetragen der Christen, Sunniten, Alewiten und Bahai, in den jeweiligen Landessprachen, gesanglich umrahmt vom Singkreis St. Barbara und einem kroatischen Chor.

(Im Foto zu sehen, von links: Pastoralassistent Anton Mascher; Gemeinderätin Viktoria Weber, Sozialreferentin; Josip Kraljevic, Diakon; Stadträtin Viktoria Gruber, Referentin für Äußere Angelegenheiten; Heinz Waffenthal als Vertreter der Bahai und sitzend Pfarrer Rudolf Theurl.)

OAR Hans Sternad
Chronicus
Freitag, 8. September 2017

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