St. Barbara hatte zum Waldgottesdienst eingeladen
Segnung der Maria-Zell-Kapelle

In einer aufsehenden Aktion wurde im Juli 2016 die etwas versteckt, bei der Auffahrt zum Silberwald hinter Bäumen liegende , auf Santeler Grund stehende und durch Bebauungen nicht mehr leicht zugängliche Maria-Zell-Kapelle, mit einem Hubschrauber auf den neuen Standort, am Parkplatz zum Silberwald, aufgestellt. Von den Verantwortlichen der Stadtgemeinde Schwaz und der Brauchtumsgruppe ist nun die Pfarre St. Barbara gebeten worden, diesmal ihren jährlichen Waldgottesdienst am neuen Standplatz abzuhalten und während der hl. Messe die Kapelle zu segnen. Ehrenobmann der Brauchtumsgruppe, Reinhard Hechenblaickner, teilte mit, dass die Brauchtumsgruppe das Fest organisiert hatte und nun auch in Zukunft die Betreuung der Kapelle übernehmen wird.

Pfarrer Rudolf Theurl zelebrierte den Gottesdienst, musikalisch umrahm von Egon Spieß und Freunde, der Bläsergruppe: Stefan Sprenger und Günter Mittendorfer, sowie dem Waldkindergarten. Die Bewirtung erfolgte durch die Brauchtumsgruppe Schwaz unter Obmann Christoph Häusler, der die Gottesdienstbesucher begrüßte. Anwesend auch Bürgermeister Dr. Hans Lintner, er richtete Grußworte an die Festversammlung, mit Stadt- und Gemeinderäten, Ing. Günther Berghofer mit Gattin, Fahnenabordnungen: 1. Schwazer Schützenkompanie, 1. Andreas-Hofer Schützenkompanie, Landsturm Schwaz, Kaiserjäger Schwaz und Trachtenverein D`Alpler. Chronist Dr. Hans Troger hatte die Fotos der Chronik St. Barbara zur Verfügung gestellt.

MARIA-ZELL-KAPELLE-LEGENDE
(Tafel vorne, beim Kapelleneingang angebracht):

Erbaut 1880 durch den Zimmermann Andre Lechner „Schnapperwirt“, über Auftrag von Frau Wilhelmine Greiderer auf dem Hügel ober dem jetzigen Friedhof St. Martin (Santeler Grund).

Renoviert wurde die Kapelle 1929 durch Frau Wiener, 1985 durch Frau Forster und Frau Hanni Santeler, 1990 vom Städt. Bauhof. 2016 wurde die Kapelle um 240 m mittels Hubschrauber auf diesen Stadtplatz versetzt und restauriert. Auftraggeber war die Stadt Schwaz und der Tourismusverband. Das Grundstück wurde dankenswerter Weise von den Österr. Bundesforste AB zur Verfügung gestellt. Seit 2009 hat sich die Brauchtumsgruppe Schwaz für die Erhaltung dieser Kapelle verpflichtet.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Sonntag, 21. Mai 2017

B I L D E R