Aschermittwoch in St. Barbara
Einleitung der Fastenzeit- Aschenauflegung

Den Abendgottesdienst in St. Barbara zelebrierte am Aschermittwoch Pfarrer Rudolf Theurl, er zeichnete gemeinsam mit Pastoralassistenten Anton Mascher und Pfarrpraktikantin Anna Fischler das Aschenkreuz während der Hl. Messe auf Stirn oder Scheitel, als Zeichen der Buße und Reue; sie sprechen dabei aus der Bibel (Gen. 3, 19): „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehrst“. Für eine wohlklingende gesangliche Umrahmung sorgte der Singkreis St. Barbara.

Geschichtliches:
Mit dem Aschermittwoch wird die Fastenzeit eingeleitet. Begonnen wird das 40-tägige verzichten auf Fleischspeisen und Alkohol und damit auf die 40 Tage erinnert, die Jesus in der Wüste verbrachte. Fastenfrei sind die sechs Sonntage; somit umfasst die Fastenzeit eigentlich 46 Tage. Weltweit ist es üblich, dass sich Christen ein Aschenkreuz auf Stirn oder Scheitel zeichnen lassen. Hier wird auf die Auferstehung Jesu hingewiesen, die mit Ostern das Höchste aller christlichen Feste und das Ende der Fastenzeit darstellt. Das aufgezeichnete Kreuz soll voll Buße und Reue während der Heiligen Messe empfangen werden. Die Asche stammt von verbrannen Palmzweigen des Vorjahres. Sie symbolisiert zugleich Vergänglichkeit, Buße und Neubeginn.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Aschermittwoch, 14. Feb. 2018