DREIFALTIGKEITSSONNTAG
Tag des Ehrenamtes, Kinderkirche
Senioren-Ausflug der Pfarre St. Barbara und Maria Himmelfahrt

Den Festgottesdienst zelebrierte Pfarrer Rudolf Theurl, musikalisch und gesanglich umrahmt von Pastoralassistenten Anton Mascher mit seinen Instrumentalisten. Da es auch eine Kinderkirche in der Kapelle gab, gesellten sich die Kleinen zum gemeinsamen Vaterunser vor dem Altar dazu.

Pfarrer Rudolf Theurl bedankte sich bei den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern für ihre unschätzbar wertvolle Hilfe in allen Belagen die sie in der Pfarre St. Barbara ausüben mit herzlichen Worten.

In einer Anrede an die Gläubigen in der Kirche sprach die Leiterin des Barbara-Sozialladens, Monika Geiger, den in der Pfarre ehrenamtlich tätigen Personen ebenso Dank und Anerkennung aus und überreichte, unter zustimmenden Applaus, Stellvertreten für die 200 Freiwilligen, die in der Pfarre St. Barbara unermüdlich an der Arbeit sind, an Maria Mair und Margot Kompatscher, Dankesurkunden von der Caritas Innsbruck, unterschrieben von Bischof Hermann Glettler und Caritaspräsidenten Georg Schärmer.
Monika Geiger hielt folgende Rede, die mit ihrer Erlaubnis, hier ungekürzt wiedergeben wird:
„Liebe Pfarrgemeinde von St. Barbara, aber vor allem ein ganz herzlicher Gruß an alle, die sich in unserer Pfarre ehrenamtlich engagieren! Ich darf heute als Ehrenamtliche aber auch als Verantwortliche für viele Ehrenamtliche z.B. in unserem Barbara Laden oder auch beim Singkreis einige Gedanken mit euch teilen.
Als erstes möchte ich euch aber im Namen unserer Pfarre ein ganz herzliches Vergelt`s Gott für eure wertvolle Mitarbeit sagen. Über 200 Menschen engagieren sich ehrenamtlich in den verschiedensten Diensten. Wenn man das Wort Ehrenamt betrachtet, sieht man, dass es aus den zwei Wörtern Ehre und Amt besteht. Für mich bedeutet das: Es ist eine Ehre für mich, dieses Amt auszuführen, es ist eine Ehre für mich das jemand an mich gedacht hat, dass mir jemand das zutraut, dass jemand erkennt, was ich gut kann.
Bei uns im Barbara Laden, wo über 20 ehrenamtlich Männer und Frauen mitarbeiten, ist uns immer ganz wichtig darauf zu schauen, was liegt diesem Menschen ganz besonders. Bei jeder ehrenamtlichen Tätigkeit soll viel Begeisterung und Freude dabei sein, dann gelingt es.
Ganz wichtig ist für mich auch immer wieder bei den Ehrenamtlichen nachzufragen, wie geht es dir, passt die Arbeit für dich noch. Deshalb ist eine gute Begleitung von Ehrenamtlichen sehr wichtig.
Jedes Amt bringt eine gewisse Verpflichtung mit sich, ich muss Zeit dafür aufbringen, man muss sich auf mich verlassen können. Da ist es ganz egal was ich als Ehrenamtliche/Ehrenamtlicher mache, denn jede Aufgabe ist wichtig. Den größten Schatz an der ehrenamtlichen Arbeit sehe ich aber in der Gemeinschaft. Hier hat jeder die Möglichkeit egal ob einfacher Arbeiter, jemand mit Studium, junge und alte Menschen in seiner Art und Weise einen Beitrag leisten. Wenn ich frage, warum arbeitest du ehrenamtlich mit, gib es die verschiedenen Aussagen (und zwar) = Mir geht es gut, ich möchte gerne etwas zurückgeben, ich bin allein und habe sonst keine Aufgabe, aber bei allen steht die Gemeinschaft im Vordergrund!
Um noch auf das (heutige) Evangelium zurückzukommen: Jesus hat seine Jünger ausgesandt, er hat gesagt, geht zu allen Völkern und mach alle Mensch zu meinen Jüngern und tauft sie.
Alle, die in unserer Pfarre eine ehrenamtliche Aufgabe übernommen haben, sind in einer gewissen Art und Weise auch ausgesandt wie die Jünger.
Dazu eine kurze Geschichte: Zu mir hat einmal eine Frau gesagt, ich glaube, wir kennen uns, sie sind doch die Frau von St. Barbara. Das war für mich eine sehr schöne Anrede, weil St. Barbara für mich wirklich eine zweite Heimat ist.
Und damit sind wir schon wieder bei der Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft trägt mich und viel unserer Ehrenamtlichen. Diese Gemeinschaft gibt Halt in schwierigen Zeiten. So wie Jesus sagt: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt!“.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Sonntag, 27. Mai 2018

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