Sonntag der Heiligen Familie

Den Gottesdienst am Sonntag der Heiligen Familie zelebrierte Pfarrer Rudolf Theurl, musikalisch wunderschön umrahmt von der Familie Dibiasi.

„Heute ist der Tag der Heiligen Familie“, erzählte Pfarrer Theurl und meinte weiter: „Ja, wir alle kommen aus einer Familie; ich komme aus einer großen Familie. Wir waren 12 Kinder. Ich habe von allen sehr viel gelernt, sehr viel von meinen Geschwistern. Wir wissen wie groß die Sehnsucht nach einer Heiligen oder heilen Familie ist und wie zerbrechlich eine Familie ist“.

Wir rufen den Herrn: Herr Jesus Christus, du bist ein Mensch geworden um unser aller Bruder zu sein. Herr erbarme dich unser! Deine Eltern haben dein Leben in der Familie ganz der Führung und der Begleitung Gottes anvertraut. Herr erbarme dich unser. Herr Jesus Christus, du kennst das Schicksal vieler Menschen auf der Welt, von viele Menschen, die auf der Flucht sind, Herr erbarme dich unser.

Die Verehrung der Heiligen Familie begann in der katholischen Tradition in der Neuzeit. Seit dem 17. Jahrhundert lässt sich dies verstärkt nachweisen und nahm im 19. Jahrhundert, mit der Gründung der Bruderschaft von der Heiligen Familie 1844 in Lüttich, neuen Aufschwung. In dem 30 Jahre währenden Leben Jesu in der Heiligen Familie sah man ein bedeutungstiefes Mysterium und ein hilfreiches Vorbild für das vielfach gefährdete Familienleben.

Wenn kein Sonntag zwischen Weihnachten und Neujahr fällt, wird das Fest der Heiligen Familie am 30. Dezember gefeiert. Fällt der Sonntag auf den 26. Dezember, verdrängt es des das Fest des hl. Stephanus. Fällt der Sonntag auf den 28. Dezember, verdrängt es das Fest der Unschuldigen Kinder.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Sonntag der Heiligen Familie, 30. Dezember 2018

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