Lichtmess in St. Barbara
Kerzenweihe und Blasiussegen


Die Hl. Messe zelebrierte am Samstagvorabend, einen Tag nach Mariä Lichtmess, Pfarrer Rudolf Theurl, assistiert von Diakon Josip Krasljevic und musikalisch umrahmt vom Singkreis St. Barbara.
Das liturgische Fest „Darstellung des Herrn“ feiert man zu Mariä Lichtmess am 2. Februar. Die letzten Weihnachtskrippen werden zu diesem Tag abgebaut, da bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil die Weihnachtszeit bis Mariä Lichtmess dauerte.
Mariä Lichtmess ist das letzte Fest in der Weihnachtszeit. Berechnet wird das Datum vom 25. Dezember her. Zählt man vom ersten Weihnachtstag 40 Tage weiter, so kommt man zum 2. Februar. 40 Tage sind in der christlichen Tradition ein Zeitmaß, das sich auch in der 40tägigen Fastenzeit wiederfindet.
Zu Mariä Lichtmess werden alle kirchlichen und häuslichen Kerzen geweiht wie Lichtmesskerzen, Wetterkerzen oder Totenkerzen.
Am 3. Februar wird der Blasiussegen, am Gedenktag des Hl. Blasius, gespendet. Der Märtyrerbischof Blasius, er war vorher Arzt, soll ein Kind, das eine Fischgräte verschluckt hatte, vor dem Erstickungstod bewahrt haben. An seinem Fest oder an Lichtmess, wird die Kerzensymbolik aufgegriffen. Der Priester hält zwei Kerzen überkreuzt in der Hand und segnet die Gläubigen.
Den Blasiussegen nach dem Samstagvorabend-Gottesdienst erteilten Pfarrer Rudolf Theurl, Diakon Josip Krasljevic und Pastoralpraktikantin Anna Fischler.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Samstag, 3. Februar 2018

B I L D E R