Festgottesdienst Maria Empfängnis

Ambrosiusmesse der Imker

Den Festgottesdienst in St. Barbara zelebrierte Pfarrer Rudolf Theurl, den der Chor des Musikkollegiums unter der Chorleitung von Prof. Walter Knapp wohlklingend umrahmte.

Gleichzeitig gedachten auch die Imker bei der Hl. Messe ihres Patrons, des Hl. Ambrosius.

Bis zum 3. Adventsonntag, 16. Dezember, steht noch der Elisabethkorb und wurde bereits 9 Mal gefüllt. Gebeten wird um haltbare Lebensmittel, die zum Abschluss sozialen Zwecken zugutekommen.

Auch die Weihnachtspakete für die Häftlinge können noch bis zum 3. Adventsonntag, vor dem Gottesdienst, abgegeben werden. Nach Abschluss dieser Weihnachtsaktion werden die Pakete in die Justizanstalt Innsbruck gebracht.

Jeden Dienstag und Donnerstag, wird in der geheizten Kapelle um 18.30 Uhr Rosenkranz gebetet und danach eine Hl. Messe gelesen. Platz ist genug vorhanden, meinte der Herr Pfarrer!


Geschichtliches:

Maria Empfängnis ist ein katholischer und in Österreich auch ein gesetzlicher Feiertag. Jedes Jahr am 8. Dezember wird die Empfängnis der Maria durch die Mutter Anna gefeiert. Sie findet 9 Monate vor der tatsächlichen Geburt Mariens statt.

Der durch Anselm von Canterbury erstmals im 12. Jahrhundert eingeführte Feiertag hieß ursprünglich „Tag der Empfängnis der Allerheiligsten Gottesmutter durch Anna“. Unter dem damaligen Papst Clemens XI, wurde der 8. Dezember als ein Feiertag innerhalb der gesamten katholischen Kirche, erst im Jahre 1708 eingeführt, mit der heutigen Bezeichnung „Maria Empfängnis“. Erst Papst Pius IX war es, der 1854 das Dogma der ohne Erbsünde geborenen Gottesmutter Maria verkündete. Im 2. Weltkrieg unter der deutschen Herrschaft abgeschafft, ist Maria Empfängnis seit dem 8. Dezember 1955 wieder ein gesetzlicher Feiertag in Österreich.

Hl. Ambrosius. Aus einer Überlieferung erklärt sich die Verehrung des Heiligen als Schutzpatron. In der Kindheit des Heiligen hätte sich ein Bienenschwarm auf seinem Gesicht niedergelassen. Die Bienen seien in den Mund des Kindes gekrochen und hätten es mit Honig genährt. Dies wurde als Hinwies auf die große Zukunft und als Zeichen Gottes gedeutet. Bienen werden wegen ihres seit jeher wertvollen Honigs und vor allem auch wegen des Wachses, des über Jahrhunderte einzigen Materials für die Kerzenherstellung geehrt und gelten sowohl als Christussymbol als auch für das Symbol der geweihten Jungfrauen und des Fleißes.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Samstag, Maria Empfängnis, 8l. Dezember 2018

B I L D E R