1.Adventsonntag, zugleich Barbarasonntag, Patroziniumsfest

Beginn des neuen Kirchenjahres

Den Gottesdienst am 1. Adventsonntag, zugleich Barbarasonntag und Patroziniumsfest der Pfarrkirche St. Barbara, zelebrierte Pfarrer Rudolf Theurl mit Aushilfspriester Mathias Tang, gesanglich umrahmt vom Singkreis St. Barbara.

An alle, die den Namen Barbara tragen und bei der heutigen Hl. Messe dabei waren, wurde ein kleines Geschenk verteilt, außerdem konnten sie noch am Kirchenausgang eine Schokolade mitnehmen. Die Hl. Barbara-Skulptur steht ab den Wintermonaten nicht beim Wasserbrunnen im Pfarrhof, sondern im Kircheninnenraum.

Der Advent, eigentlich adventus Domini (lateinisch für Ankunft des Herrn), wird als jene Jahreszeit bezeichnet, in der die Christenheit sich auf das Fest der Geburt Jesu Christi, also Weihnachten, vorbereitet. Mit dem ersten Adventsonntag beginnt nach katholischer wie evangelischer Tradition auch das neue Kirchenjahr.

Der Gedenktag der heiligen Barbara von Nikomedien, den die Kirche alljährlich am 4. Dezember begeht, gehört zum Advent. Barbara starb der Legende nach im 3. Jahrhundert als Märtyrerin in Nikomedia in Kleinasien. Sie wurde von ihrem reichen Vater eigenhändig geköpft, weil sie sich weigerte, einen heidnischen Ehemann zu nehmen. Die heilige Barbara gehört zu den Vierzehn Nothelfern und gilt als Schutzpatronin der Geologen und Bergleute, Glöckner, Dachdecker, Artilleristen und Sterbenden. In der Kunst wird sie mit den folgenden Heiligenattributen dargestellt: Ein Turm mit drei Fenstern, Kelch und Hostie, Kanonenrohr oder Fackel.

Am Barbaratag werden traditionell die sogenannten Barbarazweige von Apfel- oder Kirschbäumen abgeschnitten und ins Wasser gestellt. Wenn diese am Weihnachtsfest aufblühen, dann wird es als gutes Zeichen für die Zukunft gewertet.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Sonntag, 1. Dezember 2019

F O T O S

Die 1. Kerze brennt








Pfarrer Rudolf Theurl verteilt an die Barbaras ein Geschenk