2.Adventsonntag – Maria Empfängnis

Festgottesdienst mit dem Musikkollegiums
Ambrosiusmesse der Schwazer Imker und Kinderkirche

Pfarrer Rudolf Theurl zelebrierte mit Aushilfspriester Mathias Tang und Diakon Josip am 2. Adventsonntag, zugleich auch Maria Empfängnis, den Festgottesdienst in St. Barbara. Die Ansprache hielt Pastoralassistent Anton Mascher. Für eine wohlklingende gesangliche Umrahmung sorgte nach alter Tradition der Chor des Musikkollegiums unter der bewährten Leitung von Prof. Walter Knapp und wurde herzlich willkommen geheißen. Beim gemeinsam gesungenen Vaterunser kamen auch die Kleinen aus der Kinderkirche dazu.

Heute ist 2. Adventsonntag. Es brennt die 2. Kerze in unserem großen Adventkranz. Dann ist heute das wunderschöne Fest der Gottesmutter Maria. Ich bin kein Freund von Dogmen, bin aber ein großer Verehrer der Gottesmutter Maria, aus ihrem Glauben, aus ihrer Liebe, aus ihrer Treue“, waren die Worte von Pfarrer Theurl an die Pfarrgemeinde und meinte weiter: „Bevor wir nun gegrüßt seist du Maria beten, mache ich den Vorschlag, das uralte Wort „gebenedeit“ durch „gesegnet“ zu verwenden, genauso wie dies schon beim uralten Wort … in der Stunde unseres „Absterbens“ durch das Wort „Todes“, geschieht“.

Sie sehen heute diese schöne Anrichte da zu Ehren des Heiligen Ambrosius, dem Schutzpatron der Imker. Allen einen schönen Gruß!“, sprach abschließend der Pfarrer.

Am Altartisch war die Skulptur zu Ehren des Hl. Ambrosius, Patron der Imker, aufgestellt. Die Verehrung des Heiligen als Schutzpatron erklärt sich aus einer Überlieferung. In der Kindheit des Heiligen hätte sich ein Bienenschwarm auf sein Gesicht niedergelassen. Die Bienen seien in den Mund des Kindes gekrochen und hätten es mit Honig genährt. Die Bienen werden nicht nur wegen des wertvollen Honigs geehrt, sondern auch wegen dem Wachs, das seit Jahrhunderten als einziges Material für die Kerzenherstellung verwendet wird.

Der vor dem Altartisch aufgestellte Elisabethkorb, in den haltbare Lebensmittel gespendet werden können, wird heute zum 13. Mal entleert werden.Der Inhalt wird für soziale Zwecke verwendet.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Sonntag, 8. Dezember 2019


F O T O S




























Unbefleckte Empfängnis

Ein Dogma der Glaubenslehre der römisch katholischen Kirche ist die unbefleckte Empfängnis Mariens, nach dem die Gottesmutter Maria vor jedem Makel der Erbsünde bewahrt wurde. Gott habe damit Maria vorm ersten Augenblick ihres Lebens an vor der Sünde bewahrt, weil sie die Mutter Gottes werden sollte.

Beschreibung:

Am 8. Dezember feiern demnach die Katholiken das „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottes Mutter Maria („Mariä Empfängnis“). Dabei wird nicht, wie irrtümlich oft angenommen, die Jungfräulichkeit Mariens gefeiert, sondern die Überzeugung der Kirche, dass Maria ähnlich wie Jesus Christus seit Beginn ihrer leiblichen Existenz ohne Sünde gewesen ist. Das Fest bezieht sich nicht auf die Empfängnis Jesus, sondern auf die seiner Mutter Maria, die auf natürliche Weise von ihren Eltern Anna und Joachim gezeugt, empfangen und geboren wurde. 1854 wurde das Dogma von der „Unbefleckten Empfängnis Mariens“ von Papst Pius IX, als Glaubenslehre der katholischen Kirche verkündet. In Österreich hat der Feiertag am 8. Dezember eine jahrhundete Tradition, die bis in die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurückreicht. In der NS-Zeit abgeschafft, ist Maria Empfängnis seit dem 8. Dezember 1955 wieder ein gesetzlicher Feiertag. Der Nationalrat hatte im Jahre 1955 beschlossen, dass der 8. Dezember wieder als Feiertag begangen werden soll, als Dank für die wiedererlangte Freiheit Österreichs.