Altenheim St. Josef hatte Tag der offenen Türe

Knapp vor einem Jahr verbreitete sich in Schwaz wie ein Lauffeuer: Das Altenheim St. Josef brennt! Eine Schreckensmeldung, die anschließend eine Rettungskette in Kraft treten ließ, die einmalig war.

Heute hatte man nun, bei herrlichem Herbstwetter, in das Übergangsquartier Weidachhof St. Josef eingeladen, wo am frühen Nachmittag ein offizieller Festakt und Einweihung durch Pfarrer Rudolf Theurl von St. Barbara und Pfarrer Martin Müller, Pfarrer Maria Himmelfahrt stattfand, mit anschließendem Tag der offenen Tür und Besichtigungsmöglichkeiten mit Führungen durch die Räumlichkeiten, die auch eine Kapelle beinhaltet und anschließender Agape.

Organisatorisch auf diese Festlichkeit bestens vorbereitet waren Evelyn Schöftner / Heimleitung und Romana Mai / Pflegedienstleitung mit ihren fleißigen Helferinnen und Helfern.

Schwester M. Gerlinde vom Mutterhaus Zams hielt eine kurze Ansprache und begrüßte viele Ehrengästen darunter Pater Guardian Jakob von den Franziskanern, das Schwazer Stadtoberhaupt Hans Lintner der mit Stadt- und Gemeinderäten gekommen war und Heimleiter Andreas Mair vom Regional-Altenwohnheim Schwaz und Marienheim.

Grußworte kamen von Bürgermeister Hans Lintner, der voll des Lobes war über die doch so zeitnah neu aufgebaute Container-Anlage, die nun für längere Zeit zum Ausweichquartier Weidachhof St. Josef geworden ist und sprach: „Heute ist ein Tag der Freude!“.

Pfarrer Martin Müller/ Maria Himmelfahrt und Pfarrer Rudolf Theurl zeigten sich erfreut über die Wiedereröffnung des Altenheimes und sprachen Dankgebete. Das Evangelium las Pfarrer Theurl und bedankte sich anschließend bei den 15 Gönnern, die es ermöglichten, dass auch eine Kapelle in die neuen Räumlichkeiten eingebaut wurde; bei der Ausstattung beratend zur Seite stand und steht ihm dabei Architekt DI Dr. Markus Illmer. Bei BgM Hans Lintner bedanke er sich sehr herzlich, dass er sich sehr für deren Errichtung einsetzte.

Alois Egger, Direktor der NMS Schwaz, erinnerte an die Brandschreckensnacht, die er mit Lehrerkollegen im Konferenzraum der nahen Schule miterlebte sofort und Hilfe leisten konnte. Er überbrachte ein von den Schulkindern unter Lehrerin Amrosch gebasteltes Geschenk. Gemeinsam trugen die Schüler ein Gedicht vor und brachten dann das selbstgebastelte zur Verteilung an die Heimbewohner, die sich darüber sehr freuten.

Viele Besucher sahen sich auch die geräumige Kapelle im Altenheim an, die noch nicht ganz fertig ist. Sie ließen sich vom zuständigen Architekten DI Dr. Markus Illmer, der anwesend war, Einzelheiten erklären, darunter eine Madonna aus Afrika, die vom Nachlass des verstorbenen Dekan Martin Tschurtschentaler stammt und über ein Kreuz, geschnitzt von Giner, einer Leihgabe von den Kreuzschwestern aus Hall in Tirol.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Mittwoch, 23. Oktober 2019

B I L D E R