Familiengottesdienst und Segensonntag
Ministranten-Aufnahme

Den Familiengottesdienst am Segensonntag zelebrierte Pfarrer Rudolf Theurl gemeinsam mit Pastoralassistenten Anton Mascher, am Klavier musikalisch umrahmt von Klaus Niederstätter. Während der Hl. Messe wurden 9 neue Ministranten in die kirchliche Gemeinschaft aufgenommen, was nicht nur die Kirchengemeinde, sonder auch Pfarrer Theurl ganz besonders freute, der sich bei den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten, Lehrpersonen und Religionslehrern herzlich bedankte, für ihr wohlwollendes Mittun und ersuchte, alle im Gebet zu begleiten. Den neuen Minis wurde als Zeichen ihres neuen Amtes das Franziskus-Kreuz umgehangen, das sie nun mit sichtlichem Stolz trugen.

Hingewiesen wurde noch auf den Aschermittwoch, wo in wenigen Tagen, am 6. März, die Fastenzeit der Christen anfängt und in der Pfarre die Talenteaktion beginnen wird. Leider, so meinte Pfarrer Theurl, wird in den Medien und der Presse viel mehr über den Ramadan, dem Fastenmonat der Muslime, berichtet, als über die christliche Fastenzeit.

Anschließend hielt Verena Franz, Pfarrhelferin in St. Barbara und Religionslehrerin, folgende Ansprache:

„Liebe Kinder, liebe Erwachsene, liebe Ministrantinnen und Ministaranten!

Im Minstrantengebet betet ihr: „Jesus du hast uns in die Gemeinschaft der Christen gerufen“. Seit der Taufe gehören wir alle dieser Gemeinschaft an. Liebe Minis, es ist schön, dass ihr aktiv in dieser Gemeinschaft mitarbeiten wollt. Im Herbst bin ich in alle Klassen der Volksschule gekommen und habe alle Kinder zur Jungschar und zu den Ministranten eingeladen. Jedes Jahr mache ich das so. Viele haben zugehört, aber ihr habt euch angesprochen gefüllt, das freut mich sehr.

In der heutigen Lesung haben wir gehört, wie Gott den jungen Samuel ruft. Gleich viermal muss Gott Samuel rufen, bis er erkennt, das Gott in berufen möchte. Aus Samuel wurde ein wichtiger Prophet. Manche von euch haben, so wie Samuel, öfter hingehört, bis ihr dann gespürt habt, dass ihr gebraucht werdet. Deshalb sind die neuen Ministranten auch nicht alle gleich alt.

Sollte jemand von ihnen und euch auch das Gefühl haben, das sie gerne als Ministrantin und Ministrant ein aktives Mitglied in unserer Pfarre sein möchte, sei gesagt, dass man jederzeit einsteigen kann. Man ist auch nie zu alt dafür, denn bei uns ministrieren auch Erwachsenen Minis.

Im Ministranten gebet heißt es auch: „Wir wollen dir und unserer Gemeinde im Gottesdienst dienen.“

Seit Oktober haben wir uns jeden Freitagnachmittag getroffen und geübt, was die Dienste von den Ministranten im Gottesdienst sind. Danke an Klara und Felix, dass ihr mitgeholfen habt, die neuen Minis einzulernen. Es ist leichter für die neuen zu verstehen, was zu tun ist, wenn ihnen dies von erfahrenen Ministranten gezeigt wird.

Heute möchte ich die Möglichkeit nutzen, den Ministranten zu danken, die schon seit 5 Jahren und mehr ministrieren: Klara, du ministrierst jetzt schon das 9. Jahr. Felix, Johanna und Gregor, ihr seid schon das 8. Jahr dabei. Emma, du bist das 6. Jahr Ministrantin in unserer Pfarre. Monika, Miriam, Christine und Sebastian, ihr seid jetzt 5 Jahre dabei. Danke euch allen! Ihr seid Vorbilder für die Neuen. Bitte bleibt uns weiterhin erhalten!

So, nun zu euch neue Minis. Heute werdet ihr: Fabiene, Marcela, Romana, Ina, Taylor, Yannis, Lukas und Daniel (Gabriel ist leider erkrankt) in euren Dienst aufgenommen. Ich wünsche euch, dass ihr nun voll Freude und Begeisterung eifrig Ministranten sein werdet.

Miteinander werden wir nun das Minstrantengebet beten.

Ministrantengebet:

Jesus Christus, du hast uns in die Gemeinschaft der Christen gerufen. Du bist bei uns, wenn wir uns in deinem Namen versammeln, dafür danke wir dir. Wir wollen dir und unserer Gemeinde im Gottesdienst dienen. Danke, dass du immer bei uns bist. Amen“.

Die Kirchenbesucher wurden abschließend in den Pfarrsaal auf Kaffee und Kuchen eingeladen.

 

Geschichtliches über den Ministrantendienst

Das Zweite Vatikanische Konzil, das von 1962 bis 1965 in Rom stattfand, änderte vieles im Gottesdienst, was und heute normal vorkommt. Seitdem wird die hl. Messe in der jeweiligen Landessprache gefeiert statt in Latein. Zusammen mit der Gemeinde feiert der Priester um den Altar herum, statt mit dem Rücken zum Volk zu stehen.

Auch die Form des Ministrantendienstes wurde so neu festgelegt. Seit 1970 gibt es auch Ministrantinnen. Zuerst stritt man sich darüber, ob das für Mädchen überhaupt erlaubt sei. Lange Diskusionen gab es in vielen Orten darüber. Die Mädchen machten natürlich von Anfang an den Altardienst genau so gut wie die Jungen. Auch Papst Johannes Paul II stellte 1992 klar, dass Mädchen ministrieren dürfen.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Sonntag, 3. März 2019

 B I L D E R
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