21. Sonntag im Jahreskreis - Familiengottesdienst

Pfarrer Rudolf Theurl zelebrierte den Familiengottesdienst am 21. Sonntag im Jahreskreis, gesanglich und musikalisch umrahmt von Anne und Jasmin mit ihren wunderbaren Stimmen.

„ Allen die gekommen sind einen herzlichen Gruß. Es ist sehr schön, dass sie den Sonntag mit einem Gottesdienst beginnen“, meinte am Beginn der Hl. Messe Pfarrer Theurl und erzählte weiter: „Wir brauchen den Gottesdienst und werden ihn in Zukunft noch notwendiger brauchen. Wir tun viel für unseren Körper, aber wir haben auch eine Seele; auch für die Seele müssen wir etwas tun. Ich war in den letzten drei Wochen in vielen Kirchen in Osttirol und musste Gottesdienste halten, war also mehr eingeteilt als wie da in Schwaz und habe vieles gesehen, auch viele Bruchstellen!“.

„Heute werden wir einen eCars Standort „flo Mobil“ nach dem Gottesdienst am Parkplatz von St. Barbara segnen, der im dortigen Bereich von der Stadt Schwaz und den Stadtwerken Schwaz errichtet worden ist. Dazu begrüße ich eine starke Delegation der Stadtgemeinde Schwaz mit Bürgermeister Hans Lintner an der Spitze, sowie den Geschäftsführer DI Karl Heinz Greil von den Stadtwerken Schwaz und NR Hermann Weratschnig. Dazu muss ich sagen, dass ich seit 50 Jahren mit dem Fahrrad in Schwaz unterwegs bin und dass dies bei immer stärker werdenden Verkehr nicht immer leicht ist“, bemerkte der Pfarrer.

Auf das heutige Evangelium nach Matheus (
Mt. 16, 13 -20): … „Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen“… hinweisend, meinte Pfarrer Theurl: „ Wir sind ein zerbrechlicher Felsen geworden, besonders was die Zusammenlegung der Pfarren betriff. Die Leute brauchen dringend Seelsorger und Seelsorgerinnen. Manche Pfarrer haben jetzt schon 5 Pfarren zu betreuen. Hier trifft der Satz wohl nicht mehr ganz zu, wo es heißt, ich bin der gute Hirt und die Meinen kennen mich, sondern es müsste nun wohl heißen, ich bin der gute Hirt und kenne Niemanden!“.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Sonntag, 23. August 2020

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