Aschermittwoch
Heilige Messe mit Aschenauflegung- Beginn der Fastenzeit

In der Weltkirche beginnt mit dem Aschermittwoch seit dem Pontifikat Gregor des Großen die vierzigtägige Fastenzeit. Der Tag vor dem Aschermittwoch ist Faschingsdienstag.

Den Gottesdienst in St. Barbara zelebrierte Pfarrer Rudolf Theurl gemeinsam mit Diakon Josip und Pastoralassistent Anton Mascher. Der Singkreis sorgte für die gesangliche und musikalische Umrahmung. Gemeinsam wurde während der Hl. Messe den Gläubigen auf Stirn oder Scheitel das Aschekreuz als Zeichen der Buse gezeichnet; dabei werden die Worte gesprochen: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“. Die Asche ist also ein Zeichen für die Vergänglichkeit des Menschen. Die Asche stammt von verbrannten Palmzweigen des Vorjahres.

„Wir beginnen nun die Fastenzeit“, meinte zu Beginn der Hl. Messe am Abend Pfarrer Theurl und erzählte dann weiter: „Jeder von uns kennt seine Stärken, jeder kennt auch seine Schwächen. Es ist nicht gut wenn man sich zu viele Vorsätze macht, die haltet man doch nicht ein, sondern man sollte versuchen, jeden einzelnen Tag vielleicht etwas gegen unsere Schwäche zu tun, aber auch uns zu bestärken, in dem was wir gut können. Im Kern gilt es in der Fastenzeit uns auf Ostern vorzubereiten, auf die Auferstehung Jesu Christi unseren Herrn“, waren abschließend die Worte des Pfarrers.

Dieser „Tag der Asche“ stellt traditionell den Beginn der vierzigtägigen Fastenzeit dar; deshalb halten sich viele Menschen in den folgenden Wochen bis Ostern mit Essen, Alkohol und anderen Genüssen zurück. Die 40 Tage erinnern an die Zeit, die Jesus in der Wüste verbrachte. Sechs Sonntage sind fastenfrei, Die Fastenzeit umfasst somit 46 Tage. Diese kirchliche Tradition gab es erstmals mit Papst Gregor dem Großen (590 bis 604 nach Christus).

Bereits beim Krankengottesdienst am Nachmittag, wo der Rosenkranz gebetet und die Hl. Messe gelesen wurde, bekamen die Gläubigen vom Pfarrer Theurl Asche auf das Haupt gestreut und ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet. Der nächste Krankengottesdienst ist am Mittwoch, 25. März 2020, um 14 Uhr mit Krankensalbung. Mitgeteilt wurde auch, dass es nunmehr zwei Abteilungen in der Senecura Übergangspflege, die an das Bezirkskrankenhaus Schwaz angebunden ist, gibt: In der einen wird man soweit vorbereitet wieder nach Hause entlassen zu werden, in der anderen hingegen, um in ein Altersheim überzuwechseln.

Auch in diesem Jahr wird an Diözesanbischof Hermann Glettler, Landeshauptmann Günther Platter und Bürgermeister Hans Lintner ein Kuvert zu 20 € vom Pfarrer Theurl übergeben werden, denn die Talenteaktion beginnt mit dem 1. Fastensonntag in St. Barbara.

In der Fastenzeit ist jeden Donnerstag um 17.30 Uhr Kinderkreuzweg und Freitag um 19 Uhr Kreuzwegandacht, gestaltet von verschiedenen Gruppen. Herzliche Einladung dazu, es sind noch Plätze frei!

OAR Hans Sternad
Chronicus
Aschermittwoch, 26. Februar 2020

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