Elisabeth-Sonntag

Sammlung von haltbaren Lebensmitteln im Elisabethkorb hat begonnen

Bis auf weiteres letzter Gottesdienst vor dem Lock down
am Dienstag, 17. 11.2020

Die Hl. Messe am Elisabethsonntag zelebrierte Pfarrer Rudolf Theurl gemeinsam mit Diakon Josip, musikalisch und gesanglich begleitet von Egon Spiss.

 Der Namenstag der
Hl. Elisabeth (1207+1231), der Landespatronin von Thüringen und Hessen, fällt auf den 19. November, dem Tag ihrer Beisetzung. Als Sinnbild tätiger Nächstenliebe wird die Heilige auch im Protestantismus verehrt.

Von der Caritas hat St. Barbara ein sehr schönes Bild zur Verteilung bekommen. Darauf ist die Hl. Elisabeth zu sehen mit dem Rosenwunder mit folgendem Hinweis:


Elisabeth von Thüringen.
Eine, die hinschaut, wenn andere wegschauen.


Krone Brot und Rosen.
Die Ehe des Herrscherpaares soll zwar glücklich gewesen sein, Elisabeths Wirken bei den Armen schien aber am Hofe bei der Verwandtschaft jedoch verpönt: denn die junge Regentin kümmerte sich um das einfache Volk, schenkte den Armen in den Elendsvierteln der Stadt Brot, anstatt sich zu benehmen, wie es sich für eine junge Landgräfin auf der Wartburg gehörte. Und so kam es zur wahrscheinlich berühmtesten Legende rund um die Heilige, dem „Rosenwunder“. Als sie eines Tages auf dem Weg nach Hause war, begegnete ihr Ludwig, der fragte, was in ihrem Korb sei. Als sie das Tuch vom Korb hob, waren aus den Brotlaiben Rosenblätter geworden.


 „Für die nächsten 20 Tage! Wir wissen es nicht ganz genau, wie es in die nächsten 20 Tage weiter läuft. Sicher ist es für die Kirche sehr klug, wenn sie sich an die Bestimmung des Staates hält“, meinte Pfarrer Rudolf Theurl und sprach weiter: „Wie es jetzt genau ausschaut?
Wahrscheinlich wird die nächsten 2 Wochen hier kein Gottesdienst sein. Voraussichtlich! Wer es ganz genau erfahren will, erfährt es leicht. Die Kirche bleibt jedenfalls offen, so wie es die Hl. Elisabeth tat, um mit dem Herrn zu reden.

Taufen müssen wir derzeit verschieben, aber wenn in den Krankenhäusern oder in den Altersheimen jemand eine Sterbehilfe wünscht, bin ich immer bereit dort hinzugehen, auch in den Covid 19 Stationen, das ist möglich. Das habe ich diese Woche schon erlebt!

Wir haben bis Weihnachten hier den Elisabethkorb vor dem Altar stehen. Einmal ist der Korb schon voll geworden. Wir bitten um haltbare Lebensmittel. Bitte keine Früchte! Wir sind für jedes einzelne Stück dankbar. Benützt werden die Spenden dann für den Barbara-Laden und für bedürftige Familien in unserer Stadt. Es bleibt alles bestimmt hier in der Stadt!“ erzählte Theurl.

„Es ist momentan alles nicht sehr einfach. Die Kommunion können sie unter der Maske einnehmen. Es ist nicht schön, wenn man die Maske zum Kommunionnehmen herunternimmt, dies geht gar nicht. Die Helferinnen und Helfer, die die Kommunion austeilen, haben vorher die Hände desinfiziert“, sprach Pfarrer Theurl, der selbst keine Kommunion austeilte und wünschte nach dem Segen noch Abschließend: „Einen schönen Sonntag, alles Gute, passen sie auf sich auf und bleiben sie gesund!“.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Elisabethsonntag, 15. Nov. 2020

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