Firmung in St. Barbara
Die Firmung ist eines der sieben Sakramente der katholischen Kirche

Die Firmungen können in diesem Jahr aufgrund der Corona Krise nicht in der gewohnten Weise abgehalten werden. In der Pfarre St. Barbara konnte die Firmung, um genügend Platz und Abstand zu halten, am Samstag, 3. Oktober 2020, um 15 Uhr und 17 Uhr gefeiert werden. Pfarrer Rudolf Theurl von St. Barbara wurde vom Bischof Glettler damit betraut, das Sakrament der Firmung zu spenden.

Patoralassistent Anton Mascher hatte die Vorbereitung und Organisation übernommen, für eine wundervolle gesangliche und musikalische Gestaltung sorgten Klara und Emma Franz mit ihren Instrumentalistinnen.

„Die Liebe Gottes und die Kraft des Hl. Geistes sei mit euch“, waren die Begrüßungsworte von Pfarrer Rudolf Theurl an die Firmlinge zu Beginn des Gottesdienstes, assistiert von Diakon Josip und sprach weiter: „Eine sehr gute Stimmung ist jetzt in der Kirche. Einen lieben Gruß den Firmlingen, den Patinnen und Paten und einen herzlichen Gruß an die Musikerinnen. Sie werden sich wundern dass ich als Pfarrer Theurl von St. Barbara heute die Firmung spenden werde. Diözesanbischof Hermann Glettler hatte mich dazu beauftragt und ich mache es heute gerne. Das wichtigste ist der Herr hier im Tabernakel und wir rufen zu Ihm = ATME IN UNS HEILIGER GEIST!“

Nach dem Evangelium, gelesen von Diakon Josip und anschließender Ansprache von Pastoralassistenten Anton Mascher und dem Glaubensbekenntnis begann die Firmung.

Mit Chrisamöl wurde ein Kreuzzeichen auf die Stirn des Firmlings gegeben, verbunden mit guten Wünschen. Dabei spricht der Priester die Worte: „ Sei besiegelt mit der Gabe Gottes und dem Hl. Geist!“.

Die erste Firmung in der Bibel war zu Pfingsten. Damals bekamen die Jünger durch den Heiligen Geist den Mut den Menschen von der Auferstehung Jesu zu erzählen. Pfingsten ist auch die Geburt der Kirche. Alle Menschen gehören zur Kirche, die mit dem Heiligen Geist gestärkt sind. Das beginnt mit der Taufe und wird in der Firmung bekräftigt. In der katholischen Kirche ist die Firmung die Fortführung der Taufe und bildet zusammen mit der Erstkommunion die Sakramente der christlichen Einführung.

Die Firmung erfordert einige Voraussetzungen. Der Firmling muss zum einen getauft sein, da die Firmung die Taufe zur Vollendung bringt. Außerdem muss der Firmling den Willen haben, gefirmt zu werden. Das Firm alter schwankte im Laufe der Geschichte erheblich und liegt heute gewöhnlich zwischen zwölf und sechzehn Jahren.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Samstag, 3.Oktober 2020

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