Maria Empfängnis – Hochfest der Katholischen Kirche
 Einsammeln der Weihnachtspakete für Gefangene
Elisabethkorb wurde 15 mal gefüllt

Den Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Rudolf Theurl. Für musikalisch wohltuende Gestaltung sorgte das Musikkollegium Schwaz, den Corona Vorschriften folgend, mit kleiner Besetzung unter Prof. Walter Knapp, dem Dank und Anerkennung ausgesprochen worden ist. Dieser erwiderte auf die Bitte des Pfarrers, das nächste Jahr wieder zukommen. „Wenn uns Gott das Leben und die Schaffenskraft erhält!“.

Über 300 Weihnachtspakete wurden eingesammelt, besonders fleißig war diesmal der Kroatische-Verein. Die Pakete werden morgen, Mittwoch, 9.12. 2020, in das Gefangenenhaus gebracht, übergeben und von den dortigen Seelsorgern verteilt. Ein herzliches Vergelt`s Gott erging auch diesmal wieder an alle fleißigen Spender und die unermüdliche Frau Hedy Obermair, besonders für die Ausgestaltung der Pakete, damit alles einen würdigen weihnachtliche Rahmen bekam.

Pfarrer Theurl, ein großer Verehrer der Gottesmutter Maria, sprach: „ Beim heutigen wunderschönen Marienfest beten wir wieder gemeinsam das „Gegrüßt seist du Maria“ und denken beim Vaterunser Gebet an die, die unser Gebet besonders brauchen.

„Immer wieder fragen mich Menschen, was wir am Heiligen Abend bei der Kindermette machen? Normal sind 600 bis 700 Leute da; diese Zahl geht natürlich diesmal wegen der Corona Krise nicht “, erzählte der Pfarrer und sprach weiter: „ Wir teilen es heuer auf und werden uns etwas ganz Besonderes, etwas wunderschön Gläubiges einfallen lassen, mit Singen, dem Evangelium und der Krippe. Anfangen täten wir diesmal am Hl. Abend gruppenweise mit einer Weihnachtsandacht für Kinder und Familien um 16 Uhr, 17 Uhr 18 Uhr und 19 Uhr, die jeweils ca. ½ Stunde dauert; die eigentliche Mette ist dann um 22 Uhr. Damit wir alles ein bisschen auseinanderhalten, kann man im Pfarrbüro Zählkarten abholen, die zeitlich passend in verschiedenen Farben, gruppenweise ausgegeben werden“.

Die Katholische Kirche feiert am 8. Dezember das „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“, durch ihre Mutter Anna. Damit wird nicht, wie irrtümlich angenommen, die Jungfräulichkeit Mariens gefeiert, sondern die Überzeugung der Kirche, dass Maria ohne Sünde gewesen ist.

Die unbefleckte Empfängnis ist ein Dogma der Glaubenslehre der römisch katholischen Kirche, nachdem die Gottesmutter Maria von jedem Makel der Erbsünde bewahrt wurde. Damit habe Gott Maria vom ersten Augenblick ihres Daseins an vor der Sünde bewahrt, weil sie die Mutter Gottes werden sollte.

Die hl. Barbara von Nikomedien, den die Kirche alljährlich am 4. Dezember feiert, gehört zum Advent und zu den Vierzehn Nothelfern. In St. Barbara fand coronabedingt keine eigene Feier statt.

Die Pfarrkirche St. Barbara wurde am 21. April 1985 geweiht. Namensgeberin wurde nämlich St. Barbara, die auch als Patronin der Bergleute gilt. Im 15. Und 16. Jh. befand sich in unmittelbarer Nähe eines der ergiebigsten Bergbaugebiete Europas („Ein Berg voller Silber!“).

OAR Hans Sternad
Chronicus
Dienstag, 8. Dezember 2020

B I L D E R