St. Barbara hatte wieder zur Nacht der 1000 Lichter eingeladen.
Kirchenbesucher erlebten wundervollen Abend

Zum Verweilen, Nachdenken aber auch Beten hatte die Jugendgruppe St. Barbara zum Lichterweg am Abend des 31. Oktobers 2020, um 19.30 Uhr, zur Nacht der 1000 Lichter in die Pfarrkirche eingeladen. Ein prachtvolles Lichtermeer erstrahlte, ließ die Besucher in eine besondere Atmosphäre eintauchen und so einstimmen auf Allerheiligen, wo am nächsten Tag zum Festgottesdienst um 9.30 Uhr eingeladen worden ist. Persönlich Wünsche oder vorbereitete sinnvolle Sprüche konnten auf kleinen Spruchzetteln an ein Bäumchen angeheftet werden, um danach ein Lichtlein anzuzünden. Jedenfalls ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren für diesen wundervollen Abend!

Zu Allerheiligen gedenken wir nicht nur der bekannten Heiligen, sondern auch der „Alltagsheiligen“. Wir denken an jene, die im Verborgenen etwas Gutes tun und so die Welt heller machen.

Dieser Lichterglanz der Nacht der 1000 Lichter weist darauf hin, dass es da „Heilige“ auch im persönlichen Leben gibt und nur darauf warten, entdeckt zu werden.

Wegen der Corona Krise wurde im Vorhinein in Aufrufen gebeten, diesmal die Grabbesuche zu Allerheiligen am Friedhof St. Martin auf den ganzen Tag zu verteilen. Eine Gräbersegnung findet im Laufe des Tages in kleinem Rahmen durch die Geistlichkeit statt. Die Knappenmusik Schwaz wird während des Tages zu verschiedenen Zeiten zu hören sein.

Zu Allerseelen findet am Abend um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Barbara ein Gedenkgottesdienst für alle Verstorbenen des Jahres (seit Allerheiligen) statt. Eine herzliche Einladung, die Kirche ist offen und es ist genügend Platz, auch die vorgeschriebenen Abstände können eingehalten werden. Die Pfarre ist bemüht, nicht gleich alles abzusagen, sondern neue Möglichkeiten zu suchen.


Geschichtliches zu Allerheiligen und Allerseelen:

Wegen der steigenden Zahl von Heiligen wurde in den ersten Jahrhunderten zunehmend schwieriger, jeden Heiligen an einem eigenen Fest zu gedenken. Im antiken Christentum gab es bereits jährliche Gedenktage für verstorbene. Papst Gregor IV. hat 835 Allerheiligen für die gesamte Westkirche auf den 1. November festgelegt. Seit Ende des 10. Jahrhunderts wird, ausgehend von der Benediktiner-Abtei Cluny, am 2. November mit Allerseelen zusätzlich ein Gedenktag aller Verstorbenen gehalten.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Samstag, 31.Oktober 2020

B I L D E R