Samstagvorabend-Gottesdienst

Sonntag ist Vatertag und gebührend daran gedacht mit Umtrunk nach der Hl. Messe.

Die 15. Talenteaktion 2020 wird demnächst abgeschlossen; bitte daran denken!

Den Gottesdienst am Samstagvorabend zelebrierte Pfarrer Rudolf Theurl. Für gesangliche und musikalische Umrahmung sorgte Pastoralassistent Anton Mascher gemeinsam mit der Familie Waldauf (Vater und Tochter).

Im Hinblick auf den Vatertag wurde das Lukasevangelium vom verlorenen Sohn vom Pastoralassistenten Mascher vorgetragen. Danach sprach Pfarrer Theurl über das Verhältnis von einem Vater oder Schwiegervater zu seiner Familie, hier insbesondere über den Sohn oder den Söhnen.

Das biblische Gleichnis vom verlorenen Sohn (15,11 – 32) ist ein gemäß dem Lukasevangelium von Jesus erzähltes Gleichnis, das sich in einer Reihung von insgesamt drei Gleichnissen mit verwandten Themen befindet und zum lukanischen Sondergut gehört.

Gott hat den Menschen nach seinem Wesen geschaffen; daher verfügen die Menschen über geistige, intelligente Fähigkeiten und einen freien Willen. Der verlorene Sohn steht für Menschen, die sich gegen ein Leben mit Gott entschieden und ein Leben in der Welt und in Sünde führen. Zunächst lebt der verlorene Sohn in Saus und Braus und begeht allerlei Sünden und fällt besonders tief. Er denkt nach wie schön es bei seinem Vater gewesen ist und beschließt reumütig zu ihm zurückzukehren. Als er zu seinem Vater zurückkehrt, hält dieser schon nach ihm Ausschau, vergibt ihm und veranstaltet ein großes Fest, um die Rückkehr seines Sohnes zu feiern.

Morgen ist Vatertag. Jede Ehefrau, jede Tochter und jeder Sohn überlegen an diesem Tag, wie man dem Ehegatten, dem Vater, ein Freude machen kann. Der Vatertag wird weltweit an verschiedenen Tagen gefeiert.

In Österreich wurde der Vatertag erstmals im Jahre 1956 gefeiert. Diese Feiern unterschieiden sich auch heute noch ganz wesentlich im Vergleich zum Muttertag. Der Vatertag hat bis heute nicht jenen Stellenwert in der Gesellschaft gefunden, wie eben der Muttertag. Offensichtlich werden Beiträge der Väter für ihre Familien weniger bedeutsam eingeschätzt.

OAR Hans Sternad
Samstag, 13. Juni 2020

B I L D E R