Augustinus-Sonntag in St. Barbara

BUZUKI-Bus zur Kirche-fährt wieder die normale Tour

Beim Sonntagsgottesdienst, zelebriert von Pfarrer Rudolf Theurl, gedachte man an den Hl. Augustinus und seiner Mutter Monika. Gesanglich und musikalisch umrahmt wurde die Hl. Messe von der Familie Dibiasi.

„Liebe treue Kirchengeher! Gestern war der Tag eines ganz berühmten Heiligen, des Heiligen Augustinus (14.11. 354 n. Chr. – 28. August 430 n. Chr.), einer der ganz großen Männer der Kirche, der Hl. Augustinus und vorgestern der Tag seiner Mutter, Monika“, eröffnete Pfarrer Rudolf Theurl den Sonntagsgottesdienst in St. Barbara und erzählte weiter: „Der Augustinus, das wissen wir, hat in jungen Jahren ein ganz flottes Leben geführt, mit vielen Frauen, sehr flott. Seine Mutter Monika hatte sich große Sorgen gemacht, um ihren sehr begabten Augustinus, hoch begabt und hat sich darüber bei einem Mönch beklagt, der hat dann das berühmte Wort gesagt: Ein Kind, so viele Tränen und so viele Gebete, wird nicht verloren gehen! Das möchte ich heute allen sagen, alle Müttern und Großmüttern sagen, ein Kind, für das so viel gebetet wird, und für das so viel geweint wird, wird niemals verloren gehen“.

„Am Samstag hatte ich zwei Taufen und zwei Taufpatinen, beide waren nicht von Schwaz. Die eine kam aus Innervillgraten und die andere von Vorarlberg. Daraufhin sagte ich zu den zwei Patinnen, was sie eigentlich für das Kind tun wollen, wenn sie beide so weit weg sind? Es wird schon gehen, war dann von den beiden Taufpatinnen zu hören. Da sage ich immer und bin tief überzeugt, versucht für diese Kinde jeden Tag einmal ein Vaterunser zu beten, ihnen den Segen Gottes zu schicken; es kann entscheidend sein für dieses Kind, viel wichtiger wie alles andere. Die Kinder brauchen unsere Liebe und das Gebet!“, waren die eindringlichen Worte des Priesters.

Nach dem Abschlussgebet bedankte sich Pfarrer Theurl bei der Familie Dibiasi für die gesangliche und musikalische Begleitung mit den wunderschönen Liedern während der Hl. Messe, sie, die Familie Dibiasi, gehören zu unseren Schätzen der Pfarre St. Barbara; wir haben viele solcher Schätze in unserer Pfarre, männliche und weibliche, in vielen Formen. Es gehen nun die Ferien zu Ende und es kommen viele wieder nach und nach zurück.

Wir wollen wieder stark werben und auf unseren BUZUKI – Bus zur Kirche – aufmerksam machen, der wieder die normale Route fährt. Wir haben viele treue Kirchenbesucher, besonders auch vom Altenheim der Silberhoamat Knappenanger; einer der treuesten und ältesten Besucher, mit weit über 90 Jahren, ist der gute Geist vom Altenheim und kommt immer gern, es ist unser Lorenz, dem ich hier ein großes Dankeschön sage.

Die Lichtlaterne wird zurzeit renoviert. Wir bekommen das Schutzdach darüber nicht ganz dicht und es tropft, wie sie an den aufgestellten Kübeln in der Kirche sehen können, bei starkem Regen immer wieder herunter. Im Deutschen Bundestag hat einmal ein Politiker gesagt: „Wir sind an allen Seiten offen!“. Dann hat ein anderer Politiker geantwortet: „Wer auf allen Seiten offen ist, ist nicht ganz dicht!“. „Ein interessantes Wortspiel“, meinte abschließend Pfarrer Rudolf Theurl und gab den Segen.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Sonntag, 29. August 2021

B I L D E R