Ein besonderer Gottesdienst in St. Barbara

Pfarrer Rudolf Theurl zelebrierte diesmal einen besonderen Gottesdienst, weil das Gotteshaus nicht nur außen, sondern auch im Inneren wegen Renovierungsarbeiten eingerüstet ist. Die sogenannte Laterne wird erneuert. Für zarte Töne als Umrahmung der Hl. Messe sorgten wohlklingend Mutter Martina, Gitarre und Tochter Katharina an der Harfe.

„Liebe treue Kirchengeher! Wir befinden uns im Hochsommer; viele Plätze in der Kirche sind noch leer, denn viele befinden sich noch auf einer Reise oder auf Urlaub. Ich würde jedem von ganzen Herzen wünschen, dass er auch gekommen wäre, einen Gedanken und auch einen Gruß für die ganze Familie mitzunehmen. Wir werden uns manchmal fragen, wie viel Wert uns dieser Gottesdienst ist. Der Glaube kann auch eine große Hilfe sein“, waren die eindringlichen Worte des Pfarrers zu Beginn der Hl. Messe.

„Liebe Leute, unsere Lichtlaterne da oben ist nach 36 Jahren ins Alter gekommen, hat etliche Risse bekommen, manche Fenster waren vergilbt, manche waren direkt gefährlich und drohten herunter zu fallen. Eine Scheibe ist 200 Kg schwer. Diese Scheiben müssen nun erneuert werden. Ein Gerüst innen ein Gerüst außen, sehr aufwendig. Die vergangene Woche wurde begonnen, die schweren Scheiben herunter zu holen, um sie dann zur Firma Foidl zu transportieren“, erzählte vor dem Abschlusssegen Pfarrer Rudolf Theurl,
der hofft, dass alle Arbeiten bis zu seinem 85. Geburtstag (7. Nov.) rund um die Kirche St. Barbara abgeschlossen sind.

. Dazu der folgende Bericht des Pfarrers:

Lichtlaterne am Kirchendach St. Barbara wird renoviert

„Die Lichtlaterne, einem kleinen Haus ähnlich, mit riesigen Dimensionen aus Holz, Glas und Blech, wie die besondere Konstruktion des Kirchendaches von St. Barbara bezeichnet wird, 8 X 8 Meter im Quadrat und 4 Meter hoch, 1985 erbaut, bedurfte einer gründlichen Erneuerung. Das Glas ist an einigen Stellen nicht mehr ganz dicht, und könnte bei Unwettern, wenn sich darunter Leute befinden, zu großen Problemen führen“, erzählte Pfarrer Rudolf Theurl über die Erneuerung an der Laterne und erläuterte weiter: “Ein ganz wichtiger Grund ist auch, dass die Qualität der Gläser nach 36 Jahren nachgelassen hatte und dadurch eine neue Verglasung notwendig geworden ist. Am Holz selbst sind kaum Schäden festgestellt worden; bei den Gesamtkosten dürfte dies sicher eine Rolle spielen.

Nun wurde in den Sommermonaten mit den Arbeiten begonnen und große Gerüste im Innen- und Außenbereich aufgestellt. Die Lichtlaterne bekommt eine neue Doppelverglasung wie bisher, aber mit hoher Qualität und einer vielfachen Isolierkraft. Ein großes Problem war bis jetzt immer die Hitze und Kälte. Im Winter soll nunmehr die Wärme innen im Kirchenraum bleiben, im Sommer bleibt die Hitze dadurch draußen; wärmetechnisch ist dies alles unendlich wichtig.

Oben, bei der Lichtlaterne oder Lichtkuppel, musste zu Isolierzwecken vorderhand ein sogenanntes „Wannenbad“ errichtet werden, damit das angesammelte Feucht- oder Regenwasser mit einer eigenen Rohrleitung von oben durch das Kircheninnere, beim Seitenfenster hinaus abgeleitet werden kann.

Nun hat man am Mittwoch, 18. August 2021, begonnen, die einzelnen Laternenfenster abzumontieren; jedes Fenster hat eigene Maße! Man hofft in ca. drei Wochen mit der Lieferung der neuen Verglasung abzuschließen, damit in einem Monat das Gerüst im Inneren der Kirche entfernt werden kann. Außen wird die Verblechung aber etwas länger dauern und dadurch das Gerüst noch stehen bleiben müssen.

Die Finanzierung ist zum Großteil gedeckt, Spenden sind aber jederzeit herzlich willkommen!“, waren die hoffnungsvollen Worte des Pfarrers.

Abschließend wurde von Pfarrer Rudolf Theurl auf das aufgestellte Modell des Pfarrkirchenareals im Inneren der Kirche St. Barbara hingewiesen, wo im Besonderen auch der, auf der Südseite angebaute neu zu errichtende Altkleiderladen-Neubau zu sehen ist, in einer Länge von 17 Metern, innen Vollholzbauweise und außen verputzt.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Sonntag, 22. August 202
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