Christtag – Hochfest der Geburt Jesu

Den Festgottesdienst zelebrierte Pfarrer Rudolf Theurl, gesanglich klangvoll umrahmt von einer Bläsergruppe der Knappenmusik Schwaz. Pfarrer Theurl bedankte sich in herzlichen Worten für die Jahrzehnte lange Treue zur Kirche St. Barbara.

„An jeden von Ihnen ganz gesegnete Weihnachten an diesem Tag und sehr viel Mut, sehr viel, für die Zukunft. Wir dürfen nicht zu ängstlich sein“, waren die die Worte u Beginn der Hl. Messe von Pfarrer Rudolf Theurl und weiter: „Jesus, deine Mutter Maria hat dich durch ihren tiefen Glauben und großer Kenntnis der heiligen Schriften und durch das Wirken und die Kraft des Hl. Geistes empfangen und hat dich in einer Höhle, in einer Krippe geboren, den Herrn der Welt. Gott spricht durch die wunderbare Schöpfung zu uns, die uns nur staunen lässt und durch die Bibel, vertrauen sie auf die Bibel, die uns immer wieder Mut gibt uns zu stärken und etwas Gutes zu tun. Jesus hat keinen Mund, nur unseren Mund, um etwas Gutes zu sagen!“.

Weihnacht auch Christfest genannt. Samstag, 25. Dezember, der Christtag, Hochfest des Herrn. Im Mittelpunkt des Festes steht der Glaube daran, dass Gott Mensch geworden ist, um die Menschheit zu erlösen. Die Feierlichkeiten begannen schon am Vorabend, dem Heiligen Abend, mit Weihnachtsandacht für Kinder und Familien am Nachmittag, Coronabedingt in mehreren Gruppen und der eigentlichen Christmette am Abend um 22 Uhr.

Neben Ostern und Pfingsten ist Weihnachten das Fest der Geburt Jesu Christi eines der Hauptfeste im Kirchenjahr. Abgeleitet ist der Name Weihnachten vom mittelhochdeutschen „ze den wihen nahten“ und bedeutet „in den geweihten, heiligen Nächten“. Die theologische Bedeutung von Weihnachten liegt in der Menschwerdung von Gottes Sohn.

Der Weihnachtsfestkreis besteht aus der Adventzeit und der Weihnachtszeit. Nach dem letzten Sonntag des Kirchenjahres beginnt mit dem ersten Adventsonntag auch das neue Kirchenjahr. Die Weihnachtszeit endet am 2. Februar mit dem Fest der Darstellun des Herrn, volkstümlich auch Mariä Lichtmess genannt

Die Römer machten um 500 vor Christus den 25. Dezember zum Geburtstag ihres Sonnengottes Sol, die Germanen wiederum zelebrierten ein Fest mit dem Namen Jul, was in skandinavischen Sprachen heute noch Weihnachten bedeutet. Seither feiern die Christen statt der Wintersonnenwende den Geburtstag von Jesus am 25. Dezember und ist seit 336 in Rom belegt.

In den Familien wird Weihnachten auch in der Familie oder mit Freunden und mit gegenseitigem Beschenken gefeiert. In katholischen Familien fand die Bescherung der Kinder lange Zeit am Nikolaustag statt. Der Besuch eines Gottesdienstes am Heiligen Abend ist für viele Menschen Teil der Festtradition.

Stefanitag in St. Barbara

Der zweite Weihnachtstag, der 26. Dezember, wird in katholischen deutschsprachigen Gegenden als Stefanitag bezeichnet. Quellen belegen die Ursprünge dieses Festes bereits für das 5. Jahrhundert.

Den Festgottesdienst am Stefanitag gestaltet die Liedertafel Fruntsperg Schwaz unter Chorleiter Josef Egger.

Zur Kindersegnung am Dienstag, 28.12.2021, wir von 15 Uhr bis 16 Uhr eingeladen. Ebenso zum Krankengottesdienst mit Krankensalbung, am Mittwoch, 29.12.2021 um 14 Uhr, in die Kapelle.

Der Jahresabschluss-Gottesdienst zu Silvester, 31.12. 2021, mit Beginn um 17 Uhr, wird gesanglich und musiklisch von Egon Spiss und Freunden umrahmt. Herzliche Einladung dazu!

OAR Hans Sternad
Chronicus
Samstag, 25. Dezember 2020

B I L D E R