Samstagvorabend-Wortgottesdienst zum
Dreifaltigkeitssonntag

„Liebe versammelte Gläubige, liebe Pfarrgemeinde!“, begrüßte Pastoralassistent Anton Mascher die Kirchenbesucher am Samstagvorabend zum Dreifaltigkeitssonntag, 29. Mai 2021 und erzählte weiter: „ Ich bitte um Verständnis, dass wir heute einen Wortgottesdienst feiern und nicht wie vorgesehen eine Heilige Messe. Manche von ihnen werden erfahren haben, dass Pfarrer Rudolf Theurl am Pfingstsonntag erkrankt ist. Er hatte heute bereits wieder zwei Taufen gehabt, hat mich nun aber ersucht, hier mit euch einen Vorabend-Gottesdienst zu feiern. Wir werden unseren Pfarrer Theurl, dem seine Pfarrgemeinde sehr am Herzen liegt, in unsere heutigen Gebete und Fürbitten mit einbeziehen“.

Unterstützt wurde Anton Mascher von Gertrude Hechl, die eine Lesung aus dem 5. Buch Mose vortrug, aus dem Deuteronomium. Inhalt dieses Buches ist der letzte Tag im Leben seiner Hauptperson Moses. Dieser Inhalt ist ganz speziell (Worte-Sätze und Gedanken) mit Frage und Antwort behandelt worden. Musikalisch und gesanglich klangvoll umrahmte wieder Hannes Niedertscheider auf seiner Gitarre. Der Wortgottesdienst endete mit der Kommunion und abschließend mit einem gemeinsamen Gebet und Segen mit dem Kreuzzeichen.

Morgen am Dreifaltigkeitssonntag steht eine Erstkommunion eines Kindes am Programm, das wegen Corona beim letzten Mal nicht dabei sein konnte und außerdem bekommt ein erwachsenes Geschwisterpaar die Firmung, deswegen sind die vorderen Bänke schon heute geschmückt.

 Am Abend ist um 19 Uhr die letzte Maiandacht in der Kirche.

Am kommenden Mittwoch, 2. Juni, ist um 8.15 Uhr Frauenmesse und am Donnerstag, 3. Juni, ist Fronleichnam. Es ist wieder Coronabedingt keine Prozession. In der Pfarre Maria Himmelfahrt ist bereits um 8. 30 Uhr Gottesdienst, in St. Barbara um 9,30 Uhr. Hier wird man sich überlegen, vielleicht eine kleine Prozession in der Kirche zu machen oder etwas anderes, natürlich zu Fronleichnam passend, dem „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“, die Eucharistie, das in den Leib Jesu Christi gewandelte Brot und der in das Blut Jesu Christi gewandelte Wein.

Dreifaltigkeitssonntag

Das Hochfest zu Ehren der Dreifaltigkeit wird am ersten Sonntag nach Pfingsten begangen. Im Namens des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Der Dreifaltigkeitssonntag bezieht sich anders als viele andere Festtage bezieht sich nicht auf ein bestimmtes Ereignis im Leben Jesu, sonder auf ein Glaubensgeheimnis des Christentums: die Lehre von Gott als einer und zugleich drei Personen, die Dreieinigkeit, die Dreifaltigkeit.

Auch wenn dieses Geheimnis nicht ganz leicht nachvollziehbar erscheinen mag – Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist – ist es im Ausüben des Glaubens doch fest verwurzelt. So bekreuzigen wir uns ja: „ Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“, so vernehmen wir in der Schlussformel vieler Gebete: „Darum bitten wir durch Jesus Christus, Deinem Sohn, unserem Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit Dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit“.

Der Ursprung des Dreifaltigkeitsfestes liegt im Mittelalter, im gallischen Raum. In Klöstern wurde es schon vor der Wende ins 2. Jahrtausend gefeiert. Erst unter Papst Johannes XXII. wurde es 1334 für die ganze Kirche offiziell eingeführt. Mit dem Kreuzzeichen erinnern wir uns daran, dass wir auf den dreifaltigen Gott getauft sind. Die römischen-katholische Kirche zählt die Sonntage bis zur Liturgiereform „nach Pfingsten“.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Samstag, 29. Mai 2021

Bilder


Regenbogen am Vorabend-Wortgottesdienst