Gottesdienst zum dritten Sonntag der Osterzeit

Taufe von Lisa Karina

Zelebriert wurde die heilige Messe am 3. Sonntag der Osterzeit von Pfarrer Rudolf Theurl, musikalisch und gesanglich begleitet von Pastoralassistenten Anton Mascher mit Instrumentalisten.

„Heute liebe Eltern, Schulkinder und Gläubige, haben wir ein ganz schönes Ereignis zu feiern. Wir taufen Lisa Karina, die am 2. Mai 2021 zur Erstkommunion gehe wird und die mit ihren Eltern, ihrem kleinen Brüderchen und der Taufpatin gekommen ist“, meinte zu Beginn Pfarrer Theurl und sprach begeistert weiter: „Die Taufe ist etwas wunderschönes. Beim Sakrament der Taufe öffnet sich der Himmel und immer wieder gehen die Leute danach mit einem verwandelten Gesicht aus dem Kirchenraum. Es ist nur schade, dass alle hier wegen der Corona Pandemie die Maske tragen müssen. Ich möchte so gerne euer Gesicht sehen!".

Im Verlaufe des Gottesdienstes ging es sehr andächtig mit der Taufe weiter. Nach entzünden der Taufkerze mit dem Osterkerzenlicht beim Taufbecken, fand das Sakrament der Taufe mit dem geweihten Wasser statt, dabei wird die Taufformel gesprochen: „ Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Diese Taufspende umringten die Eltern, die Taufpatin und Kinder aus der Johannes-Messner-Volksschulklasse des Täuflings unter Religionslehrerin Kompatscher; Direktorin Hildegard Danler trug die Lesung vor.

Die Taufe ist das erste grundlegende Sakrament, durch das ein Mensch in die Glaubensgemeinschaft der Christen aufgenommen wird. Sie ist als Realsymbol für die besondere, unauflösbare Gemeinschaft des Getauften mit Jesus Christus, durch den die Erbsünde ihre Macht über den Täufling verloren hat. Das Sakrament hat seinen Ursprung in der Taufe Jesu durch Johannes im Fluss Jordan.

Nächsten Sonntag ist Kirchweihsonntag. Wir feiern bereits das 36. Kirchweihfest von St. Barbara, wegen der Corona Maßnahmen nur im kleinen Rahmen, ohne Bewirtung. Für den Nachmittag ist aber an eine kleine Überraschung gedacht.

Die Sonntage der Osterzeit werden in unterschiedlichen Zählungen der christlichen Konfessionen die Sonntage zwischen Ostern und Pfingsten bezeichne, so dass sich – zusammen mit dem Pfingstfest – insgesamt acht Sonntage ergeben.

Im bürgerlichen Kalender des deutschsprachigen Raums und dem Großteil der Welt ist der Sonntag der siebente und somit letzte Wochentag, festgelegt auch im internationalen Standard ISO 8601.

Kulturhistorisch und in manchen – vor allem in jüdischen, muslimischen und christlichen – Bereichen, gilt auch heute noch der Sonntag, aufgrund der historischen Darstellungen, als erster Tag der Woche.

In den meisten vom Christentum geprägten Ländern ist der Sonntag der wöchentliche Feiertag, an dem in fast allen Kirchen der Gottesdienst gefeiert wird als Feier von Tod und Auferstehung Christi am „ersten Tag der Woche“ (Mt 28, 1). Nach der jüdischen Tradition beginnt mit dem Sonntag die siebentägige Woche, die in den Schab bat als den siebten Tag einmündet, der am Samstagabend endet.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Sonntag,18. April 2021

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