Familiengottesdienst, Sonntag 20. Juni 2021

Den Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Rudolf Theurl, musikalisch klangvoll umrahmt vom festlich gekleideten Singkreis St. Barbara unter Chorleiterin Sylvia Peer. Die Chormitglieder gedachten dabei heute ganz besonders der plötzlich und unerwartet verstorbenen ehemaligen Gründerin und Chorleiterin des Singkreise, Sr. M. Birgit Elfriede Eckerstorfer vom armen Leben Jesu, geb.1940, Amreit OÖ, gest. 17.06. 2021, Pillberg.



Singkreis St. Barbara, 20 Jahre 7. Mai 2006
Bildmitte Sr. M. Birgitte; Elfriede Eckerstorfer,
+17.06.2021 verstorben in Pill.

„Liebe Pfarrgemeinde! Die meisten von ihnen werden mitbekommen haben, dass in dieser Woche Schwester Birgit verstorben ist; sie war viele Jahre in Schwaz Religionslehrerin, eine starke Lehrerin und hatte in beiden Pfarren mitgearbeitet. Schwester Birgit war auch Gründerin des Singkreises St. Barbara und drei Jahre lang dessen Leiterin, bis Sylvia Peer als Chorleiterin den Singkreis übernahm.

Schwester Birgit hatte immer den Eindruck gehabt, dass sie die einzige ist, die dem Pfarrer Theurl die Wahrheit zu sagen traut. Möge sie den Frieden beim Herrn finden!“, erzählte zu Beginn der Hl. Messe Pfarrer Rudolf Theurl.

„Taufen heißt eintauchen. Wir sind in Christus eingetaucht, wie die Rebe im Weinstock mit ihm verbunden“, meinte der Pfarrer und weiter: „Der Apostel Paulus sagt heute, ihr seid eine neue Schöpfung geworden, ihr habt Christus angezogen, er ist unser Kleid, das uns wärmt, beschützt und behütet. Heute heißt es in der Lesung, diese Liebe ist ergreifend. Die Liebe Gottes soll uns immer wieder ergreifen, angreifen, ein Leben lang“, waren die Worte des Priesters.

Und über das heutige Evangelium, das von einem Schiff erzählt, in dem Christus schlief und drohte unterzugehen, erklärte Pfarrer Theurl: „ Ich kenne keine Familie, keinen Menschen, wo es nicht im Leben Stürme gibt, und zwar oft entsetzliche Stürme, auch mit großen Untergängen. Sind wir ehrlich, manchmal haben wir die Befürchtung und tiefe Angst, der Herr schläft, er liegt hinter uns, er schläft, es scheint ihn nicht zu kümmern. Und wer von uns hat manchmal nicht ganz tief das Gefühl, dass der Herr uns vergessen hat? Schläft er? Sieht er nicht, wie es momentan in der Kirche in Europa zugeht? Wie sie beim Untergehen ist? Gibt es in uns nicht den Aufschrei: Herr, rette uns! Wir gehen unter! Liebe Leute, oft bleib uns nichts anderes übrig als zu Gott zu schreien: Herr, rette unsere Beziehung, rette unser Kind, wenn wir merken, dass es einen falschen Weg eingeschlagen hat. Nun möchte man meinen, darauf so zu antworten: Mensch, wo ist dein Glaube, dein Gottvertrauen, geblieben?“, waren eindringliche Worte des Pfarrers.

Abschluss der Talente-Vermehrung 2021 am 4. Juli 2021:

„Bis zum 4. Juli möchte ich die Talente-Vermehrung abschließen. Wir sind ganz gut auf dem Weg“, erkläre Theurl und weiter: „Ich erwarte noch einige Talente Rückmeldungen. Der Herr Bürgermeister Dr. Hans Lintner war schon sehr großzügig und hatte mich dann aufmerksam gemacht, den Herrn Landeshauptmann Günther Platter ein Talente Kuvert zu schicken, was ich auch tat. Dem Caritasdirektor wird auch ein Talente Kuvert zugesandt, ebenso dem Arbeiterkammer-Präsidenten Erwin Zangerl.

Beim Gottesdienst am Sonntag, 4. Juli 2021, werden wir dann die Talente übergeben, darunter auch einer Frau, die in Moria arbeitet und momentan in Wien lebt; sie kommt mit einem Team das Geld holen. Bekanntlich geht je ein Drittel an den Barbara-Laden, an die Kinder von Moria und für die Räumlichkeiten der Pfarre, zur Behebung der Wasserschäden.

Außerdem ist am 4. Juli auch die Autosegnung nach dem Gottesdienst. Wenn sie jemanden kennen, der ein neues Auto hat oder eine lange Reise antritt, machen sie ihn auf diesen Termin aufmerksam.

Mit einem gemeinsam gesungenen Lied und dem darauf folgenden Abschluss-Wettersegen ging dieser Familiengottesdienst zu Ende.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Sonntag, 20. Juni 2021

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