Franziskus - und Hoffest in St. Barbara

Segnung von Tier und Mensch

Einen Tag vor dem Fest des heiligen Franziskus (4. Oktober), der durch sein Lebensbeispiel bis in unsere Zeit aktuell ist, hatte Pfarrer Rudolf Theurl zum Franziskus- und Hoffest nach St. Barbara am Sonntag-Vormittag eingeladen und zelebrierte die Hl. Messe, umrahmt von Pastoralassistenten Anton Mascher mit Instrumentalistin auf ihrer Gitarre. Die Ansprach hielt Seelsorger Tobias Höck.

Wegen der Corona Pandemie hatten heuer die Bäuerinnen ein Fest, das sonst direkt auf einem ihrer Bauernhöfe stattfand, diesmal aber abgesagt. Dafür fand ein kleines Fest mit Segnung im Bereich der Kirche, am Pfarrplatz statt. Mitgebracht wurden Kleintiere aller Art, auch Stofftiere, kleine Ziegen und sogar zwei große Pferde.

„Liebe treueste Kirchengeher! Wir feiern heute einen großen Heiligen, den heiligen Franziskus. Es wird gesagt, dass kein Heiliger ob Mann oder Frau so jesusähnlich geworden ist, wie der heilige Franziskus. Er war so mit der Natur verbunden, dass ihm sogar die Tiere entgegen liefen. Er war ein großer Heiliger, bekannt durch seinen Sonnengesang, den wir heute noch hören werden. Heute hat auch unser Papst Franziskus Namenstag“, waren die Worte zu Beginn des Gottesdienstes von Pfarrer Theurl.


Geschichtliches:

Franz von Assisi (*1181 oder 1182 in Assisi + 3. Oktober 1226 in der Portiuncula-Kapelle unterhalb der Stadt) lebte nach dem Vorbild Jesu Christi. Diese Lebensweise zog gleichgesinnte Gefährten an, was zur Gründung der Minderen Brüder führte, deren Orden rasch wuchs. Schon zwei Jahre nach seinem Tode wurde Franz von Assisi von der katholischen Kirche heiliggesprochen.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Sonntag, 3. Oktober 2021

B I L D E R