Maiandacht beim Sprenger-Marterl bereits seit 32 Jahren

Rosenkranzgebet für Familie, Frieden und Toleranz

Von Weitem gehört wurden die stimmungsvollen Klänge einer Bläsergruppe, Stefan, Günther und Andi, die zur 32. Maiandacht beim Sprenger-Marterl eingeladen hatten. Errichtet wurde das Marterl im Jahre 1989, im Mai gesegnet und das unter anderem auch im Beisein der 1. Schwazer Schützenkompanie.

Nachbarn, Freunde und Bekannte aus der näheren und weiteren Umgebung, werden jeweils an einem Sonntagabend im Mai zum gemeinsamen Gebet eingeladen, und tun dies wie man hört gerne.

Max Sprenger und seine beiden Mädels Margit und Gerda hatten wieder alles bestens organisiert, auch ein Begrüssungsstamperl durfte diesmal nicht fehlen. Als gern gesehene und vor allem gehörte Vorbeterin fungierte auch diesmal die 92-jährige Hedwig Windisch. „Ich tue dieses Beten gerne, fühle mich noch halbwegs gesund, werde im November 93 Jahre und ich weiß nicht was der Herrgott mit mir noch vorhat“, meinte Hedwig treuherzig.

Die Familie Sprenger sagte allen, die an dieser Maiandacht teilnahmen ein herzliches Vergelt`s Gott. Von der im Jahre 2017 verstorbenen Mariedl Sprenger war es ein besonderer Wunsch, sich hier beim Marterl, wann immer es geht zu treffen, zum Beten und Gemeinschaft zu leben.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Sonntag, 30. Mai 2021

B I L D E R