Samstagvorabend-Gottesdienst am 8. Mai 2021
 in St. Barbara


Sonntag ist Muttertag. Tobias Höck wird neuer Pfarrpraktikant.

Zelebriert wurde der Vorabendgottesdienst von Pfarrer Rudolf Theurl, musikalisch und gesanglich unterstützt von der Familie Arzberger.

„Es ist für Sie sicher nichts Neues. Morgen ist Muttertag, mit allen Vor- und Nachteilen“, meinte zu Beginn der Heiligen Messe Pfarrer Theurl und erzählte weiter: „Interessanter Weise hat mich die Familie Arzberger aus Brandenberg angerufen, sie will etwas beitragen für die Talentevermehrung und möchten für uns singen. Das machen wir nun so, das was heute in das „Körberl“ kommt, ist für die Talentevermehrung; es ist sehr schön, dass ihr dies heute tut. Vielen herzlichen Dank!“.

„Das Hohelied der Liebe nach Apostel Paulus (1. Kor 13, 1-3), welches wir heute hören werden, ist sehr passend zum morgigen Muttertag“, erzählte Pfarrer Theurl und betont weiter: „ Meistens wird es bei Hochzeiten vorgelesen. Es ist aber sinnlos, sehr sinnlos, zu glauben, dass beide Brautpaare davon etwas mitbekommen. Die Braut ist damit beschäftigt ob das Kleid und die Frisur sitzen und er ist so aufgeregt, dass er ganz kalte nasse Hände bekommt. Dabei passt dieses Hohelied der Liebe gerade zum Muttertag so besonders, so wunderbar!“.

 

Tobias Höck wird neuer Pfarrpraktikant in der Pfarre St. Barbara!

„Wir haben die vielen Jahre immer wieder Praktikanten gehabt, darunter unter anderen auch den jetzigen Dekan Trojer“, sprach Pfarrer Theurl und erklärte weiter: „ Das hier ist nun der neue Pfarrpraktikant von St. Barbara, Tobias Höck. Er ist in der Nähe von Köln zur Welt gekommen, hat einen Beruf erlernt, hat dann die volle Theologie studiert und hat sich nun entschlossen nach Tirol zu gehen. Derzeit wohnt Tobias im Priesterseminar in Innsbruck und möchte Priester in der Diözese Innsbruck werden. Ab Herbst wird er für 20 Stunden in der Woche für ein ganzes Jahr hier in der Pfarre St. Barbara als Praktikant tätig werden. Wir wünschen ihm alles Gute und eine herzliche Aufnahme“.

 

Jeden Sonntag im Mai ist um 19 Uhr in St. Barbara Maiandacht. Herzliche Einladung, es ist genug Platz!

Pfarrer Theurl und die Pfarrgemeinde bedankt sich im Pfarrbrief 2 ganz besonders bei Pfarrhelferin und Religionslehrerin Verena Maria Franz ganz herzlich für ihre wertvolle Tätigkeit; Verena musste aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt als Pfarrhelferin zurücklegen, was mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen worden ist.

Pfarrer Theurl schreibt: „Die meisten von Ihnen kennen unsere Pfarrhelferin Verena Franz. Seit 10 Jahren hat sie mit viel Einsatz und Liebe in unserer Pfarre gearbeitet. Sie ist schon vor Monaten an Corona erkrankt. Vor etlichen Wochen ist dazu noch ihr Wohnhaus im Ortsteil Nasstal abgebrannt. Die schwer getroffene Familie ist von vielfältigen Beziehungen und Helferinnen getragen. Als Pfarrhelferin hat Verena gekündigt, sie wird als Religionslehrerin an der Volks- und Mittelschule weiterarbeiten und unserer Pfarre – Gott sei Dank – verbunden bleiben. Der Posten als Pfarrhelferin (Pastoralassistentin) ist mit 20 Stunden pro Woche ausgeschrieben“.

Am Sonntag ist Muttertag und einer der wenigen deutschen Festtage, die keinerlei kirchliche Verankerung haben. Da das Fest stets auf den zweiten Sonntag im Mai fällt, handelt es sich auch um keinen gesetzlichen Feiertag. Eine engagierte Christin, hat den Muttertag, den wir heute kennen, 1907 in den USA eingeführt: Anna Maria Jarvis – als Gedenktag für ihre eigene verstorbene Mutter, die sie dadurch ehren wollte und umso auch auf Probleme von Frauen aufmerksam zu machen. In Deutschland wurde die Idee im Jahre 1923 aufgegriffen. Leider lag der Fokus in den 1920-ziger Jahren am Muttertag zunehmend auf dem Konsum, was der Begründerin Anna Maria Jarvis nicht gefiel. Fortan kämpfte sie gegen diese Ausrichtung des Muttertags und ging dafür kurzzeitig in Gefängnis, bis sie 1948 verarmt starb.

OAR Hans Sternad
Chronicus
Samstag, 8. Mai 2021

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